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Handyviren und -würmer

sind die neueste Art von Schädlingen. Zuerst aufgetreten sind sie im Juni 2004. Die derzeitigen Würmer verbreiten sich meist über Bluetooth., eine kabellose Verbindung zwischen Handys, Drucker, Scanner oder sogar Bordcomputern von Autos mit einer Reichweite von ungefähr zehn Metern. Handywürmer greifen das Betriebssystem an und versuchen, sich selbst mit Bluetooth an alle erreichbaren Bluetooth-Empfänger zu schicken. Gleich wie im Computersektor werden im Handybereich immer mehr Viren und Würmer auftreten. Seit dem Jahr 2005 ist es auch möglich, dass sich Handywürmer durch MMS verbreiten. Die derzeitigen Handywürmer sind noch zu trivial, um als wirkliche Gefahr zu gelten. Doch Sicherheitsexperten befürchten, dass die Entwicklung von Handywürmern zukünftig das gleiche Ausmaß annimmt wie die Entwicklung der bereits lange existierenden Computerwürmer. Ein wirklicher Schutz gegen Handywürmer wird zurzeit erst entwickelt. Zwar gibt es schon ein Antiviren-Programm für Symbian OS, jedoch ist dieses noch bei keinem Handy vorinstalliert enthalten. Eine weitere Schutzmöglichkeit – ein betreiber-basiertes Programm, das alle Nachrichten durchsucht – ist derzeit noch nicht möglich, da die Verzögerung bis zum Empfangen einer Nachricht zu groß werden würde. Antivirenhersteller empfehlen ihren Kunden daher, Bluetooth standardmäßig zu deaktivieren..

Schutz wie?

  • Bluetooth abschalten
    Die einfachste und sicherste Methode um Schädlinge zu vermeiden
  • Schutzsoftware installieren
    Hilft allerdings nur wenn man gezielt gegen einen bestimmten Virus oder Wurm vorgehen will - blindes Installieren bringt nichts
  • PC schützen
    Werden die Inhalte erst auf einen PC geladen und dann auf das Handy überspielt sollte der PC auf jeden Fall voll geschützt sein: Firewall, Anti-Viren-Schutz, etc.
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